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Seasalt Cornwall und PFC freie Wintermäntel

Seasalt Cornwall

In diesem Blogbeitrag möchten wir Euch eine weitere Marke vorstellen, welche Materialien sie verwenden und beleuchten in welcher Weise sie sich um Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen bemühen.

Seasalt Cornwall ist mittlerweile eine unserer Lieblingsmarken geworden. Nicht nur, weil sie so schöne Kleidung und Accessoires produzieren, sondern auch, weil wir die Philosophie hinter der Marke toll und unterstützenswert finden.

Wie der Name schon sagt, ist es eine Marke aus Cornwall in England. Anfangs, 1981, stellten sie traditionelle Arbeitskleidung für lokale Farmer, Fischer und Künstler, her. Heute designed Seasalt eine sehr breite Kollektion von leichter Oberbekleidung, über tolle Kleider und Tuniken zu richtig dicken Wintermänteln - immer inspiriert von der maritimen Umgebung in Cornwall.

Seasalt fokussiert sich auf gute Qualität, sowie auf die Langlebigkeit der Kleidung. Deswegen nutzen sie biologische, umweltfreundliche und recycelte Materialien und bieten zudem eine „Lifetime Guarantee“ auf all ihre Regenmäntel und Winterjacken. Mit unserem Kaufbeleg könnt ihr, im Falle eines Defektes, jederzeit eure Jacke eintauschen oder einen Ersatz verlangen.

Welche Materialien verwendet Seasalt?

Von Anfang an, hat sich Seasalt dazu entschieden so viel wie möglich biologische Baumwolle zu verwenden. Sie wurden zu einem von UK´s größtem Bio-zertifizierten Baumwoll-Händler[1].

Mit ihrer Nähe zum Meer hat Seasalt die schrecklichen Dimensionen der Verschmutzung des Ozeans schnell erkannt und die Auswirkungen selbst erlebt. Deswegen begannen sie Plastik aus dem Meer zu fischen. Seit 2018 haben sie mit den Seasalt Volunteers 18 Tonnen Einweg-Plastik aus dem Meer beseitigt[2]. Um diese Plastik-Mengen wiederzuverwenden führte Seasalt „Tide Cycle®“ in ihre Regenjacken-Kollektion ein. „Tide Cycle® “ ist ein Recycling-Kreislauf, bei dem gebrauchte Plastikflaschen zu recyceltem Polyester-Garn hergestellt werden[3].

Eine andere Innovation, dessen Idee aus alter Tradition stammt, heißt Tin Cloth®. Viele unserer Jacken, die wir von Seasalt verkaufen sind aus der Tin Cloth®- Kollektion, wir haben euch unter dem Artikel ein paar der Jacken verlinkt. Ihr könnt aber auch im Onlineshop nach dem Material filtern. Seasalt hat die Idee eines Australiers, Edward Le Roy, übernommen, der Ende des 19. Jahrhunderts die Idee hatte, alte Segeltücher mit einer Ölschicht aus Leinöl und Wachs zu versehen und so eine wasserdichte Jacke für Fischer und Segler zu entwickeln. Seasalt hat diese Idee einer Ölhaut selbst weiterentwickelt. Dabei entstand Tin Cloth®. Seasalt benutzt dabei Segel-Tücher aus Bio-Baumwolle und ein besonderes wasserfestes hi-tech Mittel.[4]

Ein weiterer Rohstoff den Seasalt verwendet ist Bambus-Garn – also Viskose. Viskose wird häufig in leichten Sommertextilien verarbeitet. Stoffe aus Bambus sind im Vergleich zu Baumwolle sehr nachhaltig, da es eine sehr pflegeleichte Pflanze ist, die kaum Düngemittel, Pestizide und viel weniger Wasser benötigt. Außerdem ist Bambus leicht abbaubar, nur 45 Tage sind es, bis Bambus abgebaut ist[5].

Leinen gehört ebenso zur Material-Palette von Seasalt. Einige unserer schönsten sommerlichen Kleider und Röcke bestehen aus Leinen (Seasalt Leinen). Leinen ist, wie Bambus, eine sehr unkomplizierte Pflanze, die in einfachen Bedingungen gut wächst. Außerdem kann jeder Teil der Pflanze als Endprodukt verwendet werden, sodass nichts verschwendet wird. Ungefärbter Leinen ist außerdem zu 100% abbaubar.[6] Andere Rohstoffe, wie Chinagras und Holzfasern, werden von Seasalt ebenso verwendet[7].

Für ihre Strickkollektionen werden verschiedene Wollarten verarbeitet. Von Merino- über Alpaka- bis hin zu Lammswolle ist alles dabei. Dabei achtet Seasalt auf höchste ethische und nachhaltige Standards[8]. Bei Merinowolle wird beispeilsweise besonders darauf geachtet, dass die Schafe nicht von Höfen kommen, die das Mulesing-Verfahren anwende

Wie sind die Arbeitsbedingungen bei Seasalt?

Seasalt legt nicht nur großen Wert auf umweltfreundliche und biologische Rohstoffe, sondern auch auf faire Arbeitsbedingungen. Deswegen befolgt Seasalt den ETI Base Code. Die Ethical Trading Initiative ist ein Bündnis aus Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs, die sich für gerechte Arbeitsbedingungen auf der ganzen Welt einsetzen. Ziel ist eine Welt ohne Ausbeutung und Diskriminierung der Arbeitnehmer, in der sie Freiheit, Sicherheit und Eigenkapital genießen können. In dem von ETI festgelegten Base Code sind Arbeitsbedingungen, Konditionen und Rechte der Mitarbeiter festgelegt. Der Base Code basiert auf den Standards der ILO (International Labour Organisation).

Der Code ist in neun Punkte unterteilt[10]:

  1. Die Anstellung ist freiwillig
  2. Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen werden respektiert
  3. Die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch
  4. Kinderarbeit ist verboten
  5. Existenzsichernde Löhne werden bezahlt
  6. Arbeitsstunden sind im rechtlich angebrachten Rahmen
  7. Keine Diskriminierung
  8. Angebot einer Festanstellung
  9. Keine unmenschliche Umgangsweise ist erlaubt

Seasalt befolgt nicht nur den ETI Base Code, sondern ist sogar seit März 2021 offizielles Mitglied bei ETI! [11]

Und in Zukunft?

Seasalt hat sich das Ziel gesetzt bis 2024 klimaneutral zu produzieren. Das bedeutet, dass alle vom Unternehmen ausgestoßenen Emissionen kompensiert werden. Außerdem wird jedes Kleidungsstück bis 2024 GOTS-zertifiziert sein und es soll ausschließlich LWG zertifiziertes Leder und RWS zertifizierte Wolle für die Produktion genutzt werden.

Wir finden es super, dass Seasalt sich für mehr Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen und eine ressourcenschonende Produktion einsetzt! Natürlich wäre es schöner wenn diese Punkte sofort, oder zumindest früher umgesetzt werden können. Durch Gespräche mit den Vertreibsleitern von bspw Blutsgeschwister und auf einem Infostand von GOTS Global haben wir erfahren das es gerade für alte Unternehmen wie Seasalt gar nicht so einfach ist bestehende Produktionsprozesse umzustellen. Es geht ja darum etwas zu verändern, d.h. in den Ländern wo produziert wird eine Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Es dauert einfach Zeit bis es überhaupt möglich ist die genünschten (BIO-Zertifizierten) Prozesse zu etablieren.

Wenn Du jetzt Lust hast mal ein bisschen in den schönen Sachen von Seasalt Cornwall zu stöbern, klick einfach hier (https://auchschoen.shop/search?sSearch=seasalt).

 

Transparenz ist uns wichtig, daher hier all usnere Quellen:

  • [1] (https://blog.seasaltcornwall.com/seasalts-finest-quality-organic-cotton/)
  • [2] (https://blog.seasaltcornwall.com/raincoats-that-turn-the-tide-on-plastic-pollution/)
  • [3] (https://blog.seasaltcornwall.com/raincoats-that-turn-the-tide-on-plastic-pollution/)
  • [4] (https://blog.seasaltcornwall.com/fabric-innovation-seasalt-tin-cloth/)
  • [5] (https://blog.seasaltcornwall.com/why-we-love-organically-grown-bamboo/)
  • [6] (https://blog.seasaltcornwall.com/story-linen-field-fabric/)
  • [7] (https://blog.seasaltcornwall.com/our-fabrics/)
  • [8] (https://blog.seasaltcornwall.com/the-story-of-seasalt-knitwear/)
  • [9] (https://www.greenality.de/blog/mulesing/ ; https://www.headwear-shop.de/Was-ist-Mulesing-free-_-5960.html )
  • [10] (https://www.ethicaltrade.org/eti-base-code)
  • [11] (https://www.ethicaltrade.org/blog/eti-foundation-member-seasalt-graduates-to-full-membership)

 

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